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Tipps zur Lebensweise
   

  Schlummertrunk oder Schlafräuber?

Alkohol gilt schon seit Jahrhunderten als Volksmittel, um das Einschlafen zu erleichtern. Ethanol wirkt in kleinen Mengen auch tatsächlich entspannend und erleichtert das Einschlafen. Doch schon der Konsum von 0,6 g Alkohol/kg Körpergewicht (das entspricht bei einer 72 kg schweren Person etwa 350 ml Wein oder einem Liter Bier) stören den normalen Schlafablauf und beeinträchtigen den Erholungswert. Die REM-Phasen in den ersten Schlafzyklen werden unterdrückt. Der Körper versucht diese Phasen später nachzuholen, sodass der Schlaf in der zweiten Nachthälfte flach und unruhig wird. Das berichteten Privatdozent Dr. Frank Riedel und Kollegen von der Universitäts-HNO-Klinik Mannheim.

Bei regelmäßigem, abendlichen Alkoholkonsum käme es zu häufigem Erwachen, starkem Schwitzen, Kopfschmerzen und Mundtrockenheit. Sollte der Schlummertrunk allerdings abrupt abgesetzt werden, drohe eine ausgeprägte Schlaflosigkeit, selbst ohne Abhängigkeit. Alkohol beeinträchtigt zusätzlich die Schlafqualität dadurch, dass er die Aktivität verschiedener Nerven hemmt und den Muskeltonus schwächt. Gerade im REM-Schlaf schnarchen die Betroffenen und entwickeln häufigere bzw. länger anhaltende Atemstillstandsphasen (Apnoe). Nach Angaben der Mediziner konnte vor allem in der ersten Schlafphase ein Übergang von starkem Schnarchen in obstruktive Apnoephasen beobachtet werden.

Repasi / BUG-Pressebüro

     



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