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Tipps zur Lebensweise
   

  Reiseapotheke für den Winterurlaub

Jährlich locken schneebedeckte Hügel, klare Sicht und die Möglichkeit zum Wintersport viele Urlauber in die Berge. Damit der Winterurlaub auch zur echten Erholung werde, sei eine gute Vorbereitung besonders wichtig.

In den Bergen ist die UV-Strahlung wesentlich intensiver als im Flachland. Die Strahlung nimmt pro 1000 Höhenmeter um 20 Prozent zu. Außerdem reflektiert der Schnee die Strahlung. Deshalb empfehlen Experten einen Sun-Blocker mit UV-A und UV-B Schutz. Jede Stelle im Gesicht, insbesondere der stark gefährdete Nasenrücken, sollte gut eingecremt werden. Dazu seien fetthaltige Cremes besonders gut geeignet, da sie die Haut auch vor dem Austrocknen durch Kälte und niedrige Luftfeuchtigkeit schützen. Da Sommer-Cremen zu wenig Fett enthalten und keinen Kälteschutz haben, sollten diese nicht benutzt werden. Zur Vorbeugung von Lippenherpes sollte zusätzlich ein Lippenschutz mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor benutzt werden.

Kältecreme zum Schutz von empfindlichen Körperstellen wie Nase, Ohren oder Wangen gehöre ebenfalls in die Reiseapotheke, weil sie sich als wasserundurchlässiger Film auf die Haut legt, so dass kaum Feuchtigkeit entweichen kann.

Prellungen und Verstauchungen, die eventuell beim Ski- oder Snowboardfahren entstehen, sollten erst mit Schnee gekühlt und anschließend mit einer elastischen Binde stabilisiert werden. Für die weitere Behandlung empfehlen sich Heparin-Salben, die den Bluterguss schneller abklingen lasse oder entzündungshemmende Salben.

Schmerzmittel und Enzympräparate zum Einnehmen helfen ebenfalls, damit die Entzündung zurückgehen und schneller abheilen kann. Schmerzmittel sollten generell Bestandteil der Reiseapotheke sein. Längerfristig dürfen Schmerzmedikamente jedoch nur auf Anraten des Arztes eingenommen werden. Bei starken oder länger anhaltenden Schmerzen sollte auch im Urlaub ein Arzt aufgesucht werden.

Weitere Tipps für einen gesunden Urlaub:

  • mit dem Training bereits vor Urlaubsantritt beginnen (Konditionstraining mit Skigymnastik);
  • angemessene, warme Bekleidung, auch eine Mütze besorgen, um Auskühlungen zu vermeiden (50% Körperwärme geht über den Kopf verloren);
  • Mitführen einer Rettungsdecke (Gold-Silber-Folie, Silberfolie als Kälteschutz nach innen, Goldseite nach außen), um gestürzte Wintersportler zu wärmen;
  • bei Menschen, die unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck leiden vor Reiseantritt um ärztlichen Rat bitten, da niedrige Temperaturen sowie Höhenlagen das Herz-Kreislaufsystem belasten;
  • Achtung, Nässe und Kälteeinwirkung können leicht zu Beschwerden und Entzündungen beispielsweise der Harnwege führen;
  • bei Problemen mit den Gelenken, an Tapeverband oder Bandagen denken; Tragen einer Sonnenbrille mit geeigneten Gläsern, weil UV Licht für die Binde- und Netzhaut gefährlich sind (gut geeignet: Brillen mit einem zusätzlichen seitlichen Lichtschutz);
  • Blasenpflaster gegen reibende Schuhe;
  • da die ungewohnte körperliche Belastung zu Mineralstoffdefiziten führen kann, Präparate in ausreichend hoher Dosierung in der Apotheke besorgen;
  • für ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit während der sportlichen Betätigung sorgen;
  • Medikamente für den Dauergebrauch nicht vergessen.

Ab Januar 2005 besteht auf italienischen Pisten die Helmpflicht für Kinder bis zu 14 Jahren. Generell sollte jedoch daran gedacht werden, dass Helme nicht nur in Italien für Kinder sinnvoll seien, denn laut Statisik verletzen sich ca. 17 Prozent der unter 15-Jährigen bei Skiunfällen am Kopf.

Beim Kauf eines Helmes sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Passform stimmt. Der Helm muss gut sitzen, darf nicht drücken oder wackeln. Er sollte auch mit einer Ski- oder Sonnenbrille bequem zu tragen sein. Einen Informationsfolder „Helm auf, gut drauf“ mit nützlichen Tipps für Kinder und Eltern gibt es kostenlos beim Institut „Sicher Leben“ unter der Telefonnummer 0043/1/715-66-44-313.

Repasi / BUG-Pressebüro

     



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